11.05.2021

Britische Textilpfleger sind wütend auf ihre Regierung

Nicht nur in Deutschland kämpfen viele Wäschereien und Textilreinigungen um ihre Existenz. Auch in Großbritannien hat die Pandemie viele Betriebe hart getroffen. Der Verband Textile Services Association (TSA), der im Königreich die Textilpflegebranche vertritt, wünscht sich daher Subventionen von seiner Regierung. Das es solche bisher nicht gibt, macht den Verbandschef wütend.

„Jeder stimmt zu, dass wir Unterstützung bekommen sollten, doch wir bekommen nichts“, heißt es dazu von David Stevens, Geschäftsführer des TSA. Während das Gastgewerbe unterstützt werde, gingen Textilreiniger leer aus. Dabei seien Hotels und Co. auf die Dienste der Fachkräfte angewiesen. Daher hat der TSA ans BEIS - das Amt für Business, Energy and Industrial Strategy (Ministerium für Wirtschaft, Energie und Industriestrategie) - geschrieben und verlangt eine Erklärung.

„Wir bekamen keine Lockdown-Subventionen, wir bekamen keine Geschäfts-Hilfen, wir bekamen keine Mehrwertsteuer-Reduzierung“, klagt Stevens. „Jetzt bekommen wir auch keine Neustart-Subventionen. Das ist wie der Murmeltier-Tag, nur schlimmer. Wir leiden, wir brauchen Unterstützung, und wir bekommen sie nicht, während andere Branchen sie erhalten. Das ist so unfair.“

Laut Stevens hätten die Wäschereien und Reinigungen, die fürs Gastgewerbe arbeiten, einen Auftragsrückgang von 90 Prozent oder mehr erlebt.
Britische Textilpfleger sind wütend auf ihre Regierung
Foto/Grafik: TSA
David Stevens vom britischen Wäschereiverband TSA wünscht sich Unterstützung von seiner Regierung für angeschlagene Textilpfleger in seiner Heimat.
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