20.03.2026
Greif baut neue Wäscherei
Greif Mietwäsche hat die Errichtung einer neuen Wäscherei gestartet. Am 10. März fand der offizielle Spatenstich statt. Der Neubau entsteht in Augsburg, wird Platz für die Bearbeitung von Hotelwäsche bieten und kostet 40 Millionen Euro.
Die Geschäftsführer Martin und Markus Greif: „Wir sind unendlich stolz, ein so zukunftsfähiges Projekt in dieser Form und Größenordnung umsetzen zu können. Wir investieren in die Zukunft. Wir können nicht abwarten, bis es keine weltpolitischen Krisen mehr gibt, die solche Investitionen ausbremsen. Einfach nur abzuwarten, bedeutet Stillstand. Und wir sind mutig genug, um unsere Marktführerschaft im Bereich Hotellerie und Gastronomie selbstbewusst weiter auszubauen.“
Am Spatenstich nahmen neben den Geschäftsführern u. a. Eva Weber (Oberbürgermeisterin Augsburg), Martina Wild (2. Bürgermeisterin), Bernd Kränzle (3. Bürgermeister) und Dr. Wolfgang Hübschle (Referat Wirtschaft und Infrastruktur Augsburg) teil.
Fläche beträgt 19.000 Quadratmeter
Die Wäscherei nimmt eine Fläche von 19.000 Quadratmetern ein. Sie soll eine der modernsten und nachhaltigsten Einrichtungen ihrer Art werden. Durch die Nutzung von Niederdrucktechnik soll der Betrieb später Textilien schonen und den Energiebedarf senken.
Die Anlage wird so eingerichtet, dass sie flexibel alternative Energiequellen nutzen kann. So will Greif seine Abhängigkeit von einzelnen Energieträgern verringern. Eine Photovoltaikanlage soll einen Teil der notwendigen Energie liefern. Damit die Logistik und Produktion so effektiv wie möglich laufen, wurde ein ausgeklügeltes Konzept entwickelt.
Kapazität liegt bei 200 Tonnen
Die Fertigstellung ist für Ende 2027 geplant. Dann sollen vor Ort gut 200 Tonnen Textilien täglich verarbeitet werden. Greif will so weitere Kunden in Hotels und Gastronomien in Süddeutschland als Kunden gewinnen. Bisher verfügt der Dienstleister über elf Standorte in Deutschland, von Hamburg bis Wangen im Allgäu.
Bereits heute testet Greif, ob sich Wasserstoff-LKW für die Logistik eignen. Das entsprechende Pionierfahrzeug besitzt eine Reichweite von bis zu 500 Kilometern.Der WRP-Newsletter: Hier kostenlos anmelden