10.03.2021
Coronaviren bleiben auf Textilien tagelang infektiös

Coronaviren können auf Textilien bis zu drei Tage infektiös bleiben. Das hat eine Untersuchung der De Montfort Universität (DMU) aus Leicester ergeben, wie der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV) berichtet. Dessen Geschäftsführer rät daher dazu, Wäsche lieber von Profis reinigen zu lassen.
Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler Coronaviren des Modellstamms HCoV-OC43. Dieser Typ ähnelt dem Erreger von COVID-19. Auf Polyester blieben die Viren mindestens drei volle Tage gefährlich. Bei Baumwolle war es nur ein Tag.
Coronaviren können auf Textilien bis zu drei Tage infektiös bleiben. Das hat eine Untersuchung der De Montfort Universität (DMU) aus Leicester ergeben, wie der Deutsche Textilreinigungs-Verband (DTV) berichtet. Dessen Geschäftsführer rät daher dazu, Wäsche lieber von Profis reinigen zu lassen.
Für ihre Studie untersuchten die Wissenschaftler Coronaviren des Modellstamms HCoV-OC43. Dieser Typ ähnelt dem Erreger von COVID-19. Auf Polyester blieben die Viren mindestens drei volle Tage gefährlich. Bei Baumwolle war es nur ein Tag.
Übliche Waschmittel und Temperaturen ab 40° Grad in der Waschmaschine machen den Viren den Garaus. Dennoch mahn Andreas Schumacher, Geschäftsführer des DTV: „Kleidung, die möglicherweise noch für drei Tage kontaminiert ist, sollte im besten Falle das häusliche Umfeld gar nicht erst erreichen. Insbesondere Textilien aus dem Gesundheits- und Pflegewesen sowie Berufskleidung im Allgemeinen sollte nicht zuhause gewaschen werden.“
Als Grund gibt Schumacher einzelne Arbeitsschritte beim Wäschewaschen an, die mehrfaches Anfassen der Kleidung erfordern. Bei der Sortierung der Stücke und der Beladung von Waschmaschinen könnten professionelle Textilreiniger besser Kontakte mit der Kleidung vermeiden oder so durchführen, dass für sie keine Ansteckungsgefahr bestünde.
Restaurantbesitzer wiederum müssten nicht auf Papierlösungen zurückgreifen, um die Hygiene zu wahren. Gut aufbereitete Tischwäsche sei bei regelmäßigen Wechseln sehr hygienisch. Die Mehrfachnutzung schone zudem die Umwelt und spare Ressourcen.
09.03.2021
DTV: Corona-Entscheidungen für Hotels und Wäschereien niederschmetternd

Niederschmetternd, so bezeichnet der Deutsche Textilreinigungs-Verband DTV die Corona-Beschlüsse vom 3. März für Hotels und Gastronomie. Eine Perspektive fehle weiterhin, klagt Geschäftsführer Andreas Schumacher. Das treffe wiederum auch viele Wäschereien. Zudem laufe der Branche das Personal davon.
08.03.2021
Mountville-Firmen künftig unter einem Dach
Die zusammengehörenden Firmen Mountville Mills, Prestige Carpets und BARTEX haben sich zur Mountville And More Matting umfirmiert. Die neue Firma, kurz M+A Matting, soll den gewerblichen Mattenmarkt besser bedienen können.
05.03.2021
Persönliche Begegnungen für die Texcare gewünscht

Vom 27. November bis 1. Dezember soll die Texcare International in Frankfurt am Main stattfinden. Trotz der Herausforderungen sind die Macher optimistisch, wieder ein sicheres und persönliches Erlebnis vor Ort bieten zu können. Denn das Bedürfnis nach persönlichen Kontakten sei weiterhin hoch, so die Veranstalter.
05.03.2021
Digitale Plattform mit Fokus auf Hygiene

Unsere digitale Plattform WRPconnect findet in diesem Jahr vom 14. Juni bis 11. Juli statt. Diesmal fokussieren sich die teilnehmenden Lieferanten besonders auf das Thema Hygiene. Über das WRPconnect-Konzept 2021 sprach die Redaktion mit Tim Steinert und Petra Streckenbach von WRP.
04.03.2021
Texcare sucht Start-ups für die Messe

Ob 24-Stunden-Lieferung, Statusverfolgung oder Textilrecycling: Neue Dienstleistungen haben das Potenzial, das Geschäft von Textilreinigungen und Wäschereien zu revolutionieren. Die Messe Frankfurt lädt deshalb Start-ups ein, sich auf der Texcare International zu präsentieren. Das Event findet vom 27. November bis 1. Dezember 2021 in Frankfurt am Main statt.
04.03.2021
Christeyns übernimmt Seifenspezialist Grijspeerdt

Die Firma Christeyns erwirbt den Seifenspezialisten Grijspeerdt in Roesalare, Belgien. Damit soll die Hygieneabteilung weiter ausgebaut werden. Grijspeerdt produziert neben Seifen auch Desinfektionsmittel.
Christeyns übernimmt alle Anteile vom Eigentümer und CEO Koen Dierickx. Er übernahm Familienunternehmen wiederum im Jahr 2000 von Louis Gryspeerdt. Sein Großvater hatte das Unternehmen 1888 ins Leben gerufen. Seit der Übernahme stieg der Umsatz um das Vierfache. Die höhere Nachfrage nach den Produkten der Firma steigerte den Umsatz letztes Jahr auf mehr als drei Millionen Euro.
04.03.2021
Hohenstein prüft Textilien auf genveränderte Organismen
Der Textilprüfdienstleister Hohenstein wurde für die Prüfung von Textilien auf genveränderte Organismen akkreditiert. Das meldet das Institut in einer Mitteilung. Damit gehört Hohenstein nach eigener Auskunft zu einem von nur fünf Laboren in Europa, die entsprechende Test durchführen dürfen.
Mit den entsprechenden Verfahren kann gentechnisch veränderte Baumwolle in Kleidung nachgewiesen werden. Als Voraussetzung gilt die Einhaltung des Protokolls ISO/IWA 32:2019.
04.03.2021
Gesamtverband der Textilindustrie: Sorgfaltspflichtengesetz ist eine Farce
Das geplante Sorgfaltspflichtengesetz ist eine Farce. Diese Meinung vertritt der Gesamtverband der deutschen Textil- und Modeindustrie. Weltweit stehen deutsche Unternehmen für höchste Umwelt- und Sozialstandards und tragen damit in vielen Produktionsländern zu einer Verbesserung der Lebenssituation bei"
03.03.2021
DTV beruft Dalkowski zum stellvertretenden Geschäftsführer
Das geschäftsführende Präsidium des DTV - Deutscher Textilreinigungs-Verband e.V. hat Daniel Dalkowski (32) zu seinem stellvertretenden Geschäftsführer berufen. In Kraft trat der Beschluss am 1. März. In dieser Funktion leitet er die Bereiche Kommunikation, Marketing, Nachhaltigkeit und Digitalisierung sowie internationale Projekte.
Dalkowski ist seit 2014 für den Verband tätig und hat zudem die Geschäftsführung der Europäischen Forschungsvereinigung Innovative Textilpflege (EFIT) und der Landesverbände Nordrhein-Westfalen und Ostdeutschland inne. Diese Funktionen übt er weiterhin ebenfalls aus.
„Ich freue mich auf die Aufgabe, die Branche in dieser herausfordernden Zeit und darüber hinaus in wichtigen Zukunftsthemen zu unterstützen und die Kommunikation des Verbandes weiter auszubauen“, so Dalkowski. Andreas Schumacher, Geschäftsführer des DTV, ergänzt: „Dalkowski kennt die Arbeit des DTV mittlerweile in allen Facetten. Bereits in der Vergangenheit hat er mich in einzelnen Projekten vertreten und ich bin glücklich, einen so motivierten Stellvertreter an meiner Seite zu haben, der Verband und Branche weiterentwickeln möchte.“