WRP - 8/26
Lenzing verbessert Ergebnis im 1. Halbjahr
Ein leicht verbessertes Ergebnis im 1. Halbjahr dieses Jahres kann die Lenzing Gruppe vorweisen. So stieg das Ergebnis nach Steuern auf 35,6 Millionen Euro. Der Vorjahreswert betrug nur 15,2 Millionen. Den Anstieg führt das Unternehmen auf einen verbesserten Finanzerfolg durch positive Effekte aus einer Fremdwährungsbewertung zurück.
Mathias Breuer, CFO: „Die Ergebnisse des 1. Halbjahres 2026 zeigen, dass unsere vertriebsseitigen Maßnahmen sowie die konsequente Kostendisziplin wirken. Gleichzeitig bestätigen sie die Notwendigkeit und das Potenzial unserer strategischen Neuausrichtung.“ Das Nonwowens-Geschäft soll weiter ausgebaut, das Textilgeschäft auf differenzierte Premiun-Marktsegmente und strategische Kundenpartnerschaften ausgerichtet und das Zellstoff- und Bioraffineriegeschäft gestärkt werden.
Anzahl der Mitarbeiter erhöht
Zu den weiteren Kennzahlen:Das Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) schrumpfte von 268,6 auf 239,2 Millionen Euro. Auch die Umsatzerlöse sanken, und zwar auf 1,27 Milliarden Euro. Der Rückgang von 1,34 Milliarden Euro liegt laut Lenzing an der gesenkten Produktion von Fasern mit geringer Marge. Zudem seinen die externen Zellstoffgeschäfte zurückgegangen. Die Zahl der Mitarbeiter wuchs leicht von 7.556 auf 7.738.
Die Bilanzsumme lag am 31. Dezember bei 4,61 Milliarden Euro. Das bereinigte Eigenkapital wuchs um 0,5 Prozent auf 1,37 Milliarden. Die bereinigte Eigenkapitalquote verbesserte sich leicht um 0,1 Prozent auf 29,7 Prozent. Die Nettofinanzverschuldung erhöhte sich um 1 Prozent auf 1,36 Milliarden.
Hohe Einsparungen realisiert
Letztes Jahr setzte Lenzing nach eigener Aussage über 200 Millionen Euro an Einsparungen um. Für dieses Jahr werden 120 Millionen anvisiert.
Georg Kasperkovitz hat im Juni die Stelle als CEO angetreten. Gleichzeitig bleibt er COO.